Unsere Geschichte lebt – Die digitale Vereinschronik
Ein Verein ist mehr als nur die Summe seiner sportlichen Erfolge; er ist ein lebendiges Archiv voller Begegnungen, Traditionen und gemeinsamer Erlebnisse. Um diese wertvollen Erinnerungen für die Zukunft zu bewahren, habe ich Thomas Gersch begonnen, unsere historischen Jahresberichte zu digitalisieren und in dieser Online-Chronik zu veröffentlichen.
In einer Zeit, in der das Vereinsleben oft schnelllebiger wird, möchten ich innehalten und zeigen, was unseren Verein über Jahrzehnte hinweg geprägt hat: die tiefe Verwurzelung in unserer Heimat, die Freude an der Geselligkeit und der starke Zusammenhalt zwischen den Generationen.
Diese digitalen Rückblicke – wie die nachfolgenden Berichte aus 100 Jahre Vereins leben laden dazu ein, in Erinnerungen zu schwelgen, bekannte Namen wiederzuentdecken und die Entwicklung unserer Gemeinschaft nachzuverfolgen. Ich wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken unserer Vereinsgeschichte
Auf unsere Geschichte sind wir stolz.
Schon immer war es der Wunsch der Menschen, in freiheitlicher Tradition die nach vollbrachter Tagesarbeit noch verbliebene freie Zeit ungezwungen zu gestalten. In den Vordergrund rückten dabei die gemeinsamen Interessen nach Kameradschaft, Geselligkeit und sonstiger sportlicher oder geistiger Freizeitgestaltung. Dieses Interesse hatte nicht wenige, damals noch junge Männer aus Roding und Umgebung veranlasst, in Roding zur Gastwirtschaft Winkler (geschlossen Jul 1998), einen eigenen Schützenverein zu gründen.
Es war am 3. August 1927, als der erste und bislang einzige Verein innerhalb der Ortschaft ins Leben gerufen wurde.
Dass die Mehrheit der damaligen Vereinsgründer außerhalb des Ortes wohnhaft war, zeugte von der Beliebtheit und Gastfreundlichkeit der Besitzer der Gastwirtschaft Winkler. Als Gründungsmitglied aus dem Jahr 1927 konnten nur noch unser damaliger Ehrenschützenmeister, Hans Lichtenegger und Josef Kiefl beide mittlerweile verstorben ermittelt werden. Es war daher allzu verständlich, dass sich die noch lebenden, hochbetagten Vereinsgründer nicht mehr an Einzelheiten aus dem Gründungsjahr 1927 erinnern konnten. Nachforschungen über eventuelle Unterlagen anlässlich der Vereinsgründung von Thomas Gersch in den Archiven und Ordner lassen etwas Licht ins dunkle bringen. Nach dem Dritten Reich ereilte den Verein das gleiche Schicksal wie allen anderen schießsportlichen Vereinigungen, er wurde zwangsaufgelöst. Von dem vorhandenen gewesenen Vereinsvermögen wie Zimmerstutzen, Luftgewehre, einer silbernen Schützenkette mit vielen wertvollen Talern u.a. fehlt bis heute jede Spur. Erhalten blieb lediglich das Kassenbuch aus dem Jahre 1931 bis 1942 mit dem Sparbuch der Bezirkssparkasse Burglengenfeld.
Archiv: Waldeslust Roding
Archiv: Waldeslust Roding
Nach den Aufzeichnungen aus dem Kassenbuch und einem Vereinsstempelabdruck lautete die Vereinsbezeichnung ursprünglich:
Schützengesellschaft "Waldeslust" Roding bei Burglengenfeld.
Aus einer Mitteilung des ehemaligen Kassiers Jakob Gietl aus Maxhütte an den damaligen Archivpfleger Dr. Hans-Friedrich Sommer, Maxhütte, sind von Letzterem am 06.01.1954 die Mitglieder, welche 1927 — 1945 dem Verein angehörten, niedergeschrieben worden.
Archiv: Waldeslust Roding
Die Vereinsmitglieder von 1927 — 1945 sind nachfolgend aufgeführt, wobei nicht auszuschließen ist, dass die Aufzählung der Vollständigkeit entbehrt.
1. Schützenmeister: Martin Einzinger, Maxhütte
Schriftführer: Michael Seidl, Deglhof
Kassier: Jakob Gietl, Maxhütte
Die aus Roding stammenden Mitglieder waren:
Hans Gottsmann, Johann Lichtenegger, Josef Kiefl, Christian Lehmeier, Alois Bachfischer, Georg Bachfischer, Emmeran Bachfischer, Otto Bauer, Hans Stangl, Peter Stangl, Richard Edenhofer, Sigmund Kern, Michael Kern, Hans Kern, Karl Winkler, Georg Winkler, Josef Hartmann, Ludwig Amann, Xaver Winkler, Josef Seebauer und Christoph Gmeiner.
Aus Maxhütte waren: Thomas Braun, Ulrich Spörl, Johann Spörl, Karl Kuhn, Heiner Glötzl, Josef Bresselschmid, Hans Graf, Rupert Fleischmann, Albert Schäffer, Wolfgang Schäffer, Heinrich Schäffer und Johann Meier.
Aus Winkerling waren: Otto Neuner, Hans Wittmann, Hans Gietl und Andreas Pretzl. Mitglieder aus anderen Orten: Georg Baumann, Verau; Heinrich Janker, Brücklhof, Peter Karl, Steinhof, Georg Müller, Birkenzell, Hermann Bauer, Deglhof, Amling, Burglengenfeld; Engelbert Angerer, Teublitz; Alois Roidl, Waldhof; Georg Wein und Xaver Weiß, Pirkensee.
1939 Sternschießen
Neben dem regulären Zielscheibenschießen ist das Sternschießen innerhalb des Vereins eine der ältesten Sportarten. Der im Jahre 1939 von den damaligen Schützenbrüdern Spörl und Schäffer angefertigte Stern (siehe Bild) ist dem Verein bis heute erhalten geblieben. Auf diesen Stern wird auch jetzt noch das alljährlich stattfindende Sternschießen ausgeübt. In der Zwischenzeit verfügt der Verein insgesamt über 3 Sterne.
Die Sterne werden jeweils mit farbigen, ca. 4 cm großen runden oder eckigen Holzblättchen bestückt und an einer etwa 4 m hohen Stange befestigt. Der Schütze hat jeweils von oben nach rechts beginnend auf die Blättchen zu schießen. Bei einer Einlage von 10 Schuss mit beliebigen Nachkauf kann der Schütze pro Serie bis maximal 20 Punkte erzielen. Bei restlosem Abschuss eines Blättchens werden 2 Punkte gewertet. Wird ein Blättchen nur angeschossen, gibt es nur 1 Punkt. Bei einem Fehlschuss gibt es O Punkte. Hat jedoch der Schütze ein Blättchen übersprungen, also statt dem nächsten das übernächste Blättchen ab- oder angeschossen, so erhält er 2 Minuspunkte. An dem beliebten, alljährlich stattfindenden Sternschießen, welches meistens auf 3 Tage angesetzt ist, erscheinen auch viele Schützen aus den benachbarten Vereinen. Die
Schützen mit den meisten Punktzahlen erhalten dann bei der abschließenden Feier recht wertvolle und nützliche Preise.
Ein Stillstand in der Vereinstätigkeit herrschte von der Zwangsauflösung im Jahre 1945 an bis zur Wiedergründung im Jahre 1951
Die 50er
Bewogen durch die Initiative ehemaliger Vereinsgründer fanden sich am 17. November 1951 eine Anzahl von Interessenten in der Gastwirtschaft Winkler, Roding, zur Wiedergründung des Vereins ein. Anwesend waren als Ehrengäste der damalige Kreisschützenmeister Georg Seebauer, Ponholz und der Kreisschützenkönig Willi Grimm, Roßbergeröd.
Von den Anwesenden wurde die Wiedergründung des Schützenvereins beschlossen, wobei sofort 23 Mitglieder dem Verein beitraten. Es wurde zugleich eine Satzung erarbeitet. Der Verein erhielt den Namen:
Schützenverein „Waldeslust“ Roding.
Die Vorstandschaft des wieder gegründeten Vereins setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
1. Schützenmeister: Johann Lichtenegger sen.
2. Schützenmeister: Christoph Neuner
Schriftführer: Reinhold Gral
Kassier: Josef Neuner
Ausschussmitglieder waren: Josef Kiefl, Hans Messerklinger, Benno Gietl. Weitere Mitglieder waren: Willi Viehauser, Hans Arnold, Josef Fischer, Emil Lichtenegger, Hans Lichtenegger jun., Kurt Wrobl, Alfred Winkler, Rudolf Baumann, Wolfgang Gruber, Rudolf Schultes, Karl Kuhn, Franziska Kuhn, Johann Gietl, Erwin Lill, Martin Schrembs und Ludwig Höcker.
Noch im Wiedergründungsjahr 1951 sowie kurze Zeit danach sind dem Verein beigetreten: Albert Rauch, Johann Rauch, Ernst Sandner, Johann Neuner, Konrad Heimler, Willi Grimm, Georg Seebauer, Johann Graf, Manfred Dettke und Helmut Seidl.
Die Aufnahmegebühr betrug damals 10 DM, und der Monatsbeitrag lag bei 1 DM. Die Schießabende fanden wöchentlich statt, und die Schützenbrüder nahmen regelmäßig daran teil.
Bei der ersten Generalversammlung der Schützengesellschaft Waldeslust im Jahr 1951 konnte Schützenmeister Hans Lichtenegger über ein gutes Schießsportjahr berichten. Als erster Schützenkönig der Wiedergründung konnte Hans Messerklinger die Königswürde in Empfang nehmen.
Mitgliedsbuch und Mitgliedskarte von 1951
Archiv Waldeslust Roding
In den folgenden Schützenjahren 1952 bis 1954 übernahm Josef Kiefl die Vereinsführung. 1959/60 übernahm wieder Hans Lichtenegger, unter seiner Leitung wurde erstmals ein Vereinsausflug nach Innsbruck mit Privatfahrzeugen durchgeführt.
Die 60er
Ein Vorstandwechsel fand im Jahr 1961 statt, als Felix Hirsch vier Jahre lang die Schützengesellschaft leitete. Das Bundesabzeichen in Gold konnte Schützenmeister Felix Hirsch an die Schützenbrüder Eduard Fuchs, Alfred Winkler und Josef Kiefl übergeben, die Ehrennadel in Silber erhielten Xaver Seebauer und Hans Rauch.
Zeitungsausschnitt vom 29.04.1961:
Im Jahr 1968 wurde Hans Lichtenegger zum Ehrenschützenmeister ernannt. Schützenmeister war Christof Kern. Die Vorstandschaft um Christof und Ludwig Höcker führten von nun an ein Christbaumversteigerung, Strohschießen und das traditionelle Sternschießen wieder ein.
Unter der Leitung von Schützenmeister Hans Neuner, das dass Amt 1970/71/72 übernahm wurde auf Wunsch vieler Mitglieder ein dritter Schießstand angefertigt. Zum ersten mal wurden auch die Vereinsmeisterschaften ausgeschossen.
Ebenfalls drei Jahre nach Hans Neuner leitete Hans Reinwald die Geschicke des Vereins mit großem Erfolg. Unter seiner Regie 1. Platz bei den Gaurundenwettkämpfen in der B Klasse, 1. Platz beim Raiffeisenpokalschießen in Teublitz, 1. Gewinner des Stadtpokals 1975.
Diese und viele andere Erfolge wären nicht möglich gewesen ohne die herausragenden Schützen wie Hans Messerklinger, Hans Fischer, Engelbert Ferstl, Felix Hirsch und Hans Reinwald. Zum ersten Mal wurde auch eine Weihnachtsfeier mit Gedächtnisschießen für die verstorbenen Schützenkameraden Heribert Lehmeier und Christoph Kern abgehalten.
Im vergangenen Jahr 1976 wurde Wilhelm Moser bei der Generalversammlung als erster Schützenmeister gewählt. Um den Schießbetrieb schneller abwickeln zu können, wurden drei halbautomatische Schießstände angeschafft. Außerdem haben die Schützenmitglieder an der B15 zu Anwesen Lehmeier einen Sport und Spielplatz errichtet.
Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wurde unter dem Motto “Der Berg ruft” unser Bergfest der Waldeslust-Schützen durchgeführt. Der Schützenverein Waldeslust hat einen Mitgliederstand von 70 Schützen. Im abgelaufenen Jahr haben die Schützen, darunter auch die Schützenschwestern, die Aktivitäten des Vereins tatkräftig unterstützt.
Besonders hervorzuheben ist Centa Ferstl, als erste Schützendame nahm sie die Würde einer Gauschützenkönigin in Empfang.
1977: Das goldene Jubiläum – 50 Jahre Schützenverein Waldeslust
Das Jahr 1977 markierte einen Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte: Das 50-jährige Bestehen der Schützengesellschaft Waldeslust Roding. Unter der Leitung des 1. Schützenmeisters Willi Moser feierte der Verein dieses halbe Jahrhundert Tradition mit Stolz und großer Beteiligung.
Ein festlicher Kommersabend
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war der festliche Kommersabend. In einem würdigen Rahmen wurden langjährige und verdiente Schützen für ihre Treue und ihren Einsatz geehrt. Ein besonderes Zeichen der Anerkennung kam von höchster Stelle: Landrat Hans Schuierer gratulierte persönlich und überreichte zum 50-jährigen Jubiläum den Ehrenteller des Landkreises.
Gelebtes Brauchtum und sportlicher Eifer
Neben den Jubiläumsfeierlichkeiten blieb der Verein seinen Traditionen treu. Das Vereinsjahr war geprägt von:
- Dem traditionellen Sternschießen und dem Strohschießen.
- Dem geselligen Wintereröffnungsschießen.
- Der Königsproklamation, die wie gewohnt mit einem zünftigen Gockerlessen gefeiert wurde.
Beeindruckende Aktivität
Besonders stolz war die Vereinsführung auf die rege Beteiligung am Schießbetrieb. Von insgesamt 70 Mitgliedern nahmen 45 Schützen aktiv am Winterschießen teil und brachten es erfolgreich zum Abschluss. Diese Quote von über 60 % aktiven Schützen unterstrich schon damals den starken Zusammenhalt und die sportliche Ambition der Waldeslust-Schützen.
Archivfoto: Bild im Schützenheim
1. Reihe sitzend v. l. n. r. Alfred Winkler (Vereinswirt), Benno Gietl (Oberamtsrat), Wilhelm Moser (1. Vorstand), Johann Lichtenegger sen., Ludwig Hirsch, Josef Kiefl, Heinrich Neuner (2. Vorstand), Hans Messerklinger, Wilhelm Viehauser (1. Kassier). 2 Reihe stehend v. l. n. r. Josef Gietl, Werner Obermeier, Fr. Eisebeck?, Felix Hirsch, Sieglinde Reil, Michael Neuner, Annemarie Reinwald, Heinz Viehauser, Josef Reil, Marianne Eisele, Siegfried Roidl, Brigitte Hirsch, Gerhard Frank, Michael Kern, Mathilde Fischer (Damenleiter), Karl Zenger, Ebensberger Adeline, Gertraud Dürr, Georg Frank.
3 Reihe stehend v. l. n. r. Helmut Feder, Josef Birzer, Wilhelm Schuller, Englbert Ferstl (Schriftführer), Josef Eichenseer, Heribert Schwarz, Johann Birzer (Schnauzer), Reinhard Alwuzio, Heinz Eichenseer, Manfred Dürr, Johann Schwingl.
4 Reihe stehend v. l. n. r. Alfred Ernst, Hans Reinhard (1. Schießleiter), Johann Fischer, Ludwig Höcker, Siegfried Frank, Alois Kellner (Jugendleiter), Franz Loritz, Xaver Seebauer (leicht drunter) Adolf Ebensberger, Hans Neuner, Oskar Eisele, Hans Kern.
Ein bewegender Moment: Ehrenschützenmeister Josef Kiefl (1979)
Im Dezember 1979 erlebte der Verein eine Weihnachtsfeier, die in die Geschichte eingehen sollte. Der 1. Schützenmeister Englbert Ferstl ernannte den langjährigen Schützenmeister Josef Kiefl zum Ehrenschützenmeister.
Die Ernennung war weit mehr als eine Formsache: Josef Kiefl war zu diesem Zeitpunkt das letzte noch lebende Gründungsmitglied aus dem Jahr 1928. Er war es, der die Gründung des Vereins maßgeblich vorangetrieben und die Aufnahme in den Oberpfälzer Schützenbund veranlasst hatte. Mit dieser Ehrung verneigte sich der Verein vor seinem Urgestein und der Geburtsstunde von „Waldeslust Roding“..
Die 80er
1982 Offizielle Anerkennung der Gemeinnützigkeit
Rechtliche Meilensteine unserer Vereinsgeschichte:
- 15. November 1982: Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Damit wurde das ehrenamtliche Engagement und der gesellschaftliche Wert unseres Vereins offiziell staatlich gewürdigt.
1986/1987 Eintragung ins Vereinsregister (e.V.), 60-jähriges Gründungsfest & Fahnenweihe
- 16. Juli 1986: Eintragung in das Vereinsregister. Seit diesem Tag führen wir offiziell den Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein) unter der Nummer 136 beim Amtsgericht Schwandorf (Zweigstelle Burglengenfeld).
Rückblick auf das Vereinsjahr 1986/87
Das Jahr der Fahnenweihe und des 60-jährigen Jubiläums
Das Schießjahr 1986/87 markiert einen der bedeutendsten Höhepunkte in der Geschichte des Schützenvereins Waldeslust Roding e.V.. Unter der Leitung von 1. Schützenmeister Bert Ferstl stand alles im Zeichen des 60-jährigen Gründungsfestes.
Das große Gründungsfest
Der absolute Höhepunkt war das 60-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe.
- Tradition: Im Vorfeld fanden das feierliche Fahnenmutterbitten und das Patenbitten statt.
- Neuanschaffungen: Passend zum Jubiläum wurde eine neue Vereinskleidung eingeführt. Zudem erhielten die Festdamen einen Zuschuss für ihre Ausstattung.
- Die neue Fahne: Nach der feierlichen Weihe fand die neue Vereinsfahne ihren Ehrenplatz im Vereinslokal Winkler.
- Ausklang: Das Jahr wurde mit einem zünftigen „Abschlusskranzl“ vom Fest gebührend gefeiert.
Gesellschaftliches & Kameradschaft
Trotz der Festvorbereitungen kam das restliche Vereinsleben nicht zu kurz. Wir veranstalteten einen Kappenabend, eine Winterwanderung und nahmen an sechs Festzügen sowie dem Kegelturnier in Loisnitz teil.
Besondere Glückwünsche zu runden Geburtstagen gingen an Ludwig Hirsch, Hans Fischer und Josef Gietl. Die Schriftführerin Gabi Winkler hielt alle Ereignisse im Protokoll fest.
Sportliche Erfolge & Schützenkönige
Die sportliche Bilanz unter Schießleiter Manfred Hirsch und Jugendleiter Seebauer war beeindruckend:
- Schützenkönig 1986/87: Eduard Schäfer (1. Ritter: Benno Gietl, 2. Ritter: Günter Hess).
- Jungschützenkönig: Markus Ernst (1. Ritter: Regina Fischer, 2. Ritter: Andrea Fischer). Vereinsmeister:
- Luftgewehr: Georg Stach (Schützenklasse) & Hans Fischer (Altersklasse).
- Luftpistole: Werner Schwabenbauer (Schützenklasse) & Hans Fischer (Altersklasse).
- Damen: Gabi Winkler vor Annemarie Reinwald.
- Jugend: Markus Ernst.
- Besondere Leistung: Regina Fischer qualifizierte sich für die Landesmeisterschaft!
- Stadtmeisterschaft: In Leonberg erreichten unsere Mannschaften hervorragende 2. und 6. Plätze.
Finanzen im Jubiläumsjahr
Bedingt durch das große Fest bewegten sich die Finanzen auf einem hohen Niveau. Kassier verwaltete Einnahmen von über 85.000 DM, wobei am Ende ein solider Bestand von 15.033,92 DM verblieb. Die Revisoren Benno Gietl und Oskar Eißele bescheinigten eine tadellose Buchführung.
siehe auch: 1987 60jährige Gründungsfest
1987 Einladungskarte zum 60jährigen Gründungsfest
Bild: Archiv Waldeslust
1987 Einladung in der MZ zum 60jährigen Gründungsfest:
Archiv Waldeslust
Die 90er
Rückblick auf das Vereinsjahr 1990/91
Schießsport und Vereinsleben
Der Schützenverein begann die Schießsaison 1990/91 wie üblich mit dem traditionellen Wintereröffnungsschießen. Es folgten verschiedene schießsportliche Veranstaltungen, die einen Hauptbestandteil unseres Vereinslebens darstellten.
Gesellschaftliche Höhepunkte
Neben dem Sport standen wieder zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen auf der Tagesordnung, die den Zusammenhalt festigten:
- Schützenfasching
- Königsproklamation
- Bergfest
- Tagesausflug nach Oberbayern
- Herbstwanderung mit Spanferkelessen
- Öffentlicher Preisschafkopf
- Christbaumversteigerung
- Weihnachtsfeier
Zudem beteiligten wir uns an verschiedenen Sommerfesten befreundeter Vereine sowie an den Christbaumversteigerungen in Winklarn und Loisnitz. Mit unserer Fahne nahmen wir stolz an den Gründungsfesten des Burschenvereins Pottenstetten sowie der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld teil.
Kameradschaft und persönliche Ehrtage
Die Vorstandschaft und die Mitglieder des Vereinsausschusses pflegten auch in diesem Jahr die Kameradschaft durch verschiedene Krankenbesuche. Besonders freute es uns, mehrere runde Geburtstage mit unseren Mitgliedern feiern zu dürfen:
- Karl Zenger
- Benno Gietl
- Willi Viehauser
- Herbert Schwarz
- Engelbert Ferstl
Ein besonderes Highlight waren die Hochzeiten unserer Mitglieder Petra Kissinger (mit Manfred Hirsch) und Andrea Fischer, an denen wir als Verein teilnehmen durften. Auf Verbandsebene vertraten die Vorstandschaft und Ausschussmitglieder unseren Verein bei den vier Schützenmeistertagungen sowie der Gaugeneralversammlung.
Mitgliederstatistik
Die Gemeinschaft wächst stetig. Zum Jahresanfang verzeichnete der Verein 135 Mitglieder. Durch drei Zugänge bei einem Austritt und einem Sterbefall erhöhte sich der Stand zum Jahresende auf insgesamt 137 Mitglieder.
Rückblick auf das Vereinsjahr 1992
Generalversammlung und Vereinsführung
Am 05.01.1993 fand im Gasthaus Winkler in Roding die Mitgliederversammlung des Schützenvereins Waldeslust Roding e.V. statt. Schützenmeister Oskar Eißele konnte 36 erschienene Mitglieder begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und dem Protokoll von Schriftführer Benno Gietl folgte der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr.
Gesellschaftliche Höhepunkte 1992
Das Vereinsleben war geprägt von zahlreichen geselligen Aktivitäten:
- Reisen & Ausflüge: Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Kärnten sowie eine Mofatour.
- Tradition: Königsproklamation, Bergfest, Herbstwanderung mit Rehessen, Weihnachtsfeier und der öffentliche Preisschafkopf.
- Erfolgreiche Christbaumversteigerung: Ein voller Erfolg dank der Organisation von Michael Kern. Besonderer Dank galt Hans Fischer (Schlachtung & Musik), Eduard Fuchs (Räumlichkeiten), Albert Schwarz (Spende eines halben Schweins) und Roland Trüber (Mitversteigerer).
Der Verein repräsentierte sich zudem bei den Gründungsfesten des Schützenvereins Katzdorf, der FFW Leonberg und der Musikkapelle St. Vitus in Burglengenfeld.
Kameradschaft und Mitglieder
Wir gratulierten unseren Mitgliedern Eduard Fuchs, Ludwig Hirsch, Hans Fischer, Alois Kellner und Josef Eichenseer zu runden Geburtstagen. Zudem feierten wir die Hochzeiten von Günther Kellner und Ludwig Hirsch.
Der Mitgliederstand wuchs leicht auf 139 Mitglieder (3 Zugänge, 1 Sterbefall).
Sportliche Bilanz (Bericht Manfred Hirsch)
Das Jahr 1992 war sportlich äußerst erfolgreich:
Rundenwettkämpfe:
- Roding I sicherte sich den Klassenerhalt in der Kreisliga Süd.
- Roding II stieg in die B-Gruppe auf.
- Roding III schaffte den Aufstieg von der D- in die B-Gruppe.
- Die neu formierte Pistolenmannschaft belegte sofort Platz 1 und stieg in die Gruppe A auf.
Einzelerfolge:
- Hans Reinwald qualifizierte sich in der Altersklasse (LG) für die Landesmeisterschaft.
- Stefan Perras wurde Vereinsmeister (Schützenklasse) und Saisonpokalgewinner.
- Werner Schwabenbauer dominierte die Luftpistole (Vereinsmeister & 2. Platz Gauwertung).
- Schützenkönig 1991/92: Klaus Riebeling (1. Ritter: Georg Stach, 2. Ritter: Stefan Perras).
- Besonderes: Das Sternschießen lockte 101 Schützen aus 13 Vereinen nach Roding.
Finanzen
Kassier berichtete von einer soliden Kassenlage mit einem Endbestand von 8.628,44 DM. Die Kassenrevisoren Alois Kellner und Willi Viehauser bestätigten eine einwandfreie Führung.
1992: Festliche Königsproklamation im Vereinsheim Winkler
Die Ära Eißele und der Bau des Schützenheims
„Nach seiner Amtszeit als 1. Schützenmeister (1990–1993) blieb Oskar Eißele der Vorstandschaft als Schriftführer bis 2004 erhalten. In diese Zeit fiel das größte Projekt der Vereinsgeschichte: der Bau des Schützenheims im Jahr 2001.
Oskar Eißele war dabei eine zentrale Kraft der Organisation. Mit unermüdlichem Einsatz koordinierte er die gesamte Logistik – von der Beschaffung des Baumaterials, wie Sand und Steinen, bis hin zur detaillierten Planung der Arbeitsabläufe. Seinem Organisationstalent ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Bau in der Raffastraße erfolgreich realisiert werden konnte.
1993: Sportliche Heimat im Vereinsheim Winkler
„Eintracht und Treffsicherheit im Jahr 1993“
Das Foto zeigt die versammelte Schützenfamilie von Waldeslust Roding im angestammten Vereinsheim, dem Gasthof Winkler.
v.l.n.r. 1 Reihe sitzend. Seebauer Karoline. Hirsch Petra, Schäffer Regina, Fischer Mathilde.
2 Reihe v. li. Junge?, Perras Gabriele, Neuner Michael, Krautzberger Nicole, Laßleben Sandra, Winkler Gabriele, Kern Michael, Rauch Johann. 3 Reihe v. li. Ferstl Hans, Perras Stefan, Schwarz Heribert, Feder Helmut, Riebeling Klaus, Fischer Johann, Schwabenbauer Werner, Jäckl Hans, Hirsch Manfred
1998/1999: Zeitenwende und Treue zum Verein
Das Vereinsjahr 1998/99 stand im Zeichen großer Herausforderungen. Am 6. Januar 1999 übergab Eduard Schäffer nach zweijähriger Amtszeit die Führung des Vereins in die Hände von Manfred Hirsch.
Zusammenhalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Besonders erschwert wurde das Vereinsleben durch die Tatsache, dass für das Gasthaus Winkler in Roding kein Pächter gefunden werden konnte. Dass sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen dennoch stattfinden konnten, war vor allem der Vereinswirtin Maria Winkler zu verdanken. Sie ermöglichte es dem Verein uneigennützig, die Räumlichkeiten und das Gelände weiterhin zu nutzen.
Ein aktives Jahr gegen den Trend
Trotz der Einschränkungen bewies „Waldeslust Roding“ enorme Vitalität. Das Programm des Jahres 1998 war vielfältig:
- Sportliche Abwechslung: Eisstock- und Fußballturniere, Triathlon sowie ein Sommerbiathlon.
- Präsenz in der Region: Teilnahme an zahlreichen Gründungsfesten befreundeter Vereine an fast jedem Wochenende.
- Traditionspflege: Wintereröffnungsschießen, die Christbaumversteigerung und eine feierliche Weihnachtsfeier.
Ein besonderer Dank galt den unermüdlichen Fahnenträgern Werner Schwabenbauer und Erich Obermeier, die den Verein bei jedem Festzug würdig repräsentierten.
Appell an die Gemeinschaft
In seinem Abschiedswort richtete Eduard Schäffer einen eindringlichen Appell an die damals 132 Mitglieder: Er forderte dazu auf, dem Verein gerade in schweren Zeiten nicht den Rücken zu kehren, sondern ihn tatkräftig zu unterstützen, um die „vakanzbedingte“ Durststrecke gemeinsam zu überbrücken.
1999 Einladung zum Rodinger Bergfest:
Bild: Archiv Ordne
1999: Schicksalsjahr und die Geburtsstunde des Schützenheims
Im April 1999 stand der Schützenverein Waldeslust Roding vor einer existenziellen Entscheidung. Nachdem die Vereinswirtin Maria Winkler mitgeteilt hatte, dass das Vereinslokal wegen Eigenbedarf und Umbau nach dem Bergfest nicht mehr zur Verfügung stehen würde, war die Ära im „Gasthaus Winkler“ nach Jahrzehnten besiegelt.
Bauen oder Auflösen?
Der 1. Schützenmeister Manfred Hirsch berief eine historische Ausschusssitzung ein. Die Ausgangslage war klar: Ohne eigene Bleibe drohte die Auflösung des Vereins. Hirsch stellte unmissverständlich fest, dass er keinen „Wanderverein“ ohne feste Heimat führen wolle. Ein Gastschützen-Dasein in anderen Vereinen kam für die Vorstandschaft nicht in Frage.
Die Vision eines Dorfmittelpunktes:
Anstatt aufzugeben, entwickelte der Ausschuss einen mutigen Plan: Den Bau eines eigenen Schützenheims in Roding. Dieses sollte nicht nur Sportstätte, sondern auch ein Dorftreffpunkt und Veranstaltungsort für Feierlichkeiten werden.
Die ersten Schritte zur Realisierung
Bereits in den ersten zwei Wochen nach der Hiobsbotschaft hatte Manfred Hirsch wichtige Weichen gestellt:
- Stadt Maxhütte: Signalisierte Unterstützung durch die Bereitstellung eines Grundstücks (Erbbaurecht), eine 10%ige Baukostenübernahme und die Übernahme einer Bürgschaft.
- Oberpfälzer Schützenbund (OSB): Fördermittel wurden in Aussicht gestellt, allerdings mit der Bedingung einer Beitragserhöhung und einer Wartezeit bis ca. 2006.
- Eigenleistung: Die Bewirtschaftung sollte in Eigenregie durch 12 bis 15 engagierte Paare wechselweise erfolgen.
Der Ausschuss beschloss einstimmig, alle Mitglieder zu einer richtungsweisenden Versammlung einzuladen. Die Devise lautete: „Geschlossenheit oder Ende.“
Randnotizen der Geschichte
Trotz der existenziellen Sorgen blieb Zeit für das Vereinsleben:
- Kulinarischer Umbruch: Bei der Königsproklamation gab es eine Premiere. Nach langer Diskussion setzte sich der Vorschlag durch, Leberkäse (organisiert von Schützenbruder Riebeling) statt des traditionellen Bratens zu servieren.
A herzliches Vergelt’s Gott an „Weiher-Sepp“!
Ohne sein Nebenhaus hätt’s beim Neubau g'scheit g'fehlt.
Über drei Jahr lang war sei Haus quasi unser „Ersatz-Vereinsheim“. Da Sepp hat uns net bloß a Dach überm Kopf gem, sondern a Heimat in ana Zeit, wo ma selba koa eig'ne Bleibe g'habt ham.
Lieba Sepp, danke für dei offene Tür und dass d’ dei Haus für d’ Waldeslust-Schützen aufgsperrt hast. Des vergess ma da nia!
Die 2000er
2000: Die Weichen für die Zukunft sind gestellt
Im März 2000 herrschte Gewissheit: Die Ära im traditionsreichen Gasthaus Winkler war unwiderruflich zu Ende. Ein letztes Gespräch von Hans Reinwald mit der Vereinswirtin bestätigte, dass die Gaststätte dem Schützenverein nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Das Objekt stand zu diesem Zeitpunkt für 450.000 DM zum Verkauf – eine Summe, die den Handlungsdruck auf den Verein weiter erhöhte.
Die Geburtsstunde des "Bauausschusses"
Anstatt in Resignation zu verfallen, schaltete die Vorstandschaft auf Angriff. Um das Mammutprojekt „Eigenheim“ zu stemmen, wurde am 26. März 2000 ein achtköpfiger Bauzuschuss-Ausschuss ins Leben gerufen. Diese Männer sollten die Verantwortung für die Planung und Finanzierung übernehmen:
- Manfred Hirsch
- Hans Reinwald
- Werner Rödl
- Oskar Eißele
- Heinz Eichenseer
- Alois Kellner
- Klaus Riebeling
- Alois Bachfischer (nachträglich berufen)
Ein Heim in Eigenregie
Schon in dieser frühen Planungsphase wurde deutlich, dass das neue Schützenheim nur durch eine starke Gemeinschaftsleistung funktionieren würde. Erfreulicherweise erklärten sich bereits die ersten Familien und Mitglieder bereit, die künftige Bewirtschaftung und Organisation zu übernehmen (u.a. Familien Hirsch, Perras, Schäffer und Obermeier).
Besonders hervorzuheben ist die frühe Rollenverteilung: Stefan Perras erklärte sich bereit, den Getränkeeinkauf zu steuern, während Petra Hirsch die Organisation der Reinigung übernahm.
Strategische Weitsicht
In der hitzigen Diskussion wurde auch die Immobilienlage in Roding analysiert. Man war sich bewusst, dass ein neues Schützenheim die Dorfstruktur verändern würde. Doch die Priorität war klar: Das Überleben von Waldeslust Roding sicherzustellen.
Mai 2000: Der Durchbruch – Ein Grundstück und ein Haus aus Holz
Das Jahr 2000 markiert das wichtigste Kapitel in der jüngeren Vereinsgeschichte von Waldeslust Roding e.V.. Innerhalb weniger Tage fielen die Entscheidungen, die den Fortbestand des Vereins für die nächsten Jahrzehnte sicherten.
Das „Fuchsgrundstück“: Unsere neue Heimat
In der denkwürdigen Stadtratssitzung vom 25. Mai 2000 gab die Stadt Maxhütte-Haidhof grünes Licht für unser Bauvorhaben. Die Stadt bewies eine enorme Wertschätzung für unser ehrenamtliches Engagement:
- Das Gelände: Der Verein erhielt das ca. 4.122 qm große sogenannte „Fuchsgrundstück“ in Erbbaupacht für 30 Jahre – zu einem symbolischen Pachtzins von nur 20,– DM pro Jahr.
- Die Förderung: Neben einem direkten Zuschuss von 31.000 DM übernahm die Stadt die Bürgschaft für ein Darlehen bis zu 50.000 DM und sagte zu, die notwendige Auffüllung des Grundstücks auf eigene Kosten durchzuführen.
Ein Haus auf Reisen: Von Nandelstadt nach Roding
Da ein kompletter Neubau finanziell kaum zu stemmen gewesen wäre, bewiesen Schützenmeister Manfred Hirsch und Schriftführer Oskar Eißele besonderen Spürsinn. Sie entdeckten ein gebrauchtes Holzhaus der Firma Stratebau Regensburg, das zu diesem Zeitpunkt noch in Nandelstadt stand.
Nach einer Besichtigung durch die Vorstandschaft fiel die mutige Entscheidung: Wir kaufen das Haus, bauen es ab und in Roding wieder auf! Die Mitgliederversammlung bestätigte diesen Plan einstimmig.
Volle Kraft voraus für den Bauausschuss
Mit dem offiziellen Auftrag der Mitgliederversammlung wurde der Bauausschuss (bestehend aus Manfred Hirsch, Hans Reinwald, Werner Rödl, Oskar Eißele, Alois Bachfischer, Heinz Eichenseer, Alois Kellner, Stefan Perras und Klaus Riebeling) ermächtigt, das Projekt innerhalb des kalkulierten Rahmens von 310.000 DM zu realisieren.
Dieser Beschluss war der Startschuss für unzählige Arbeitsstunden, Schweiß und Herzblut, die in den folgenden Monaten in unsere neue Heimat fließen sollten.
2000/2001: Schweiß, Logistik und der erste Schritt zur eigenen Heimat
Das Jahr 2000 markiert den praktischen Beginn unseres größten Abenteuers: Den Abbau und Transport unseres künftigen Vereinsheims. In seinem Rückblick am 13. Januar 2001 schilderte der 1. Schützenmeister eindrucksvoll, wie aus einem Plan in Nandelstadt Realität in Roding wurde.
Die "Mission Nandelstadt"
In einer beispiellosen Gemeinschaftsleistung gelang es den Mitgliedern an fünf Samstagen, das erworbene Holzhaus in Nandelstadt komplett abzubauen, zu verladen und nach Hause zu transportieren. Ohne die Unterstützung lokaler Firmen wäre dieses logistische Mammutprojekt nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank in der Chronik gebührt:
- Firma Lichtenegger: Für die zweifache, kostenlose Bereitstellung eines LKW samt Fahrer sowie die Übernahme der Dachentsorgungskosten.
- Firma Aschenbrenner: Für die Bereitstellung eines weiteren LKW für den Transport.
- Firma Schamotte: Für die unkomplizierte Zwischenlagerung der Bauteile.
Rechtliche Hürden und finanzielle Weichenstellungen
Parallel zum körperlichen Einsatz auf der Baustelle liefen die bürokratischen Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Bauausschuss traf sich allein im Jahr 2000 sechs Mal, um die baulichen Anforderungen zu meistern:
- Das Grundstück: Für das Flurstück Nr. 411 wurde ein 30-jähriger Pachtvertrag mit der Stadt Maxhütte-Haidhof unterzeichnet (Jahrespacht: symbolische 10,- DM).
- Baugenehmigung: Im Juli 2000 eingereicht, hielten wir bereits im November die Genehmigung des Landratsamtes Schwandorf in den Händen.
- Förderung: Die Regierung stellte fest, dass eine Bausumme von 311.000,- DM förderfähig ist. Dies bedeutete die Aussicht auf einen langfristigen Zuschuss von ca. 60.000,- DM.
Ein Appell an die Gemeinschaft
Zum Abschluss des Berichtsjahres 2000, in dem bereits so viel bewegt wurde, richtete der Schützenmeister einen motivierenden Appell an alle Mitglieder:
"Ich wünsche mir, dass wir alle an einem Strang ziehen und gemeinsam in die Hände spucken, damit unser Ziel – ein neues Vereinsheim – bald Wirklichkeit wird."
2001: Ein Jahr schreibt Vereinsgeschichte – Grundsteinlegung
In seinem Jahresbericht blickte 1. Schützenmeister Manfred Hirsch auf ein Jahr zurück, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellte. Während der Verein sein 74. Jahr beging, wurde am 18. Juli 2001 der Grundstein für das eigene Schützenheim gelegt – ein Projekt, das viele zuvor für unfinanzierbar oder schlicht unmöglich gehalten hatten.
Der „Ameisenhaufen“ von Roding: 6.000 Arbeitsstunden
Was innerhalb von nur sechs Monaten nach der Grundsteinlegung geschah, glich einem Kraftakt der gesamten Gemeinschaft. Manfred Hirsch beschrieb die Baustelle bewundernd als einen „Ameisenhaufen“.
- Eigenleistung: Über 6.000 Arbeitsstunden wurden von Mitgliedern und freiwilligen Helfern geleistet.
- Zusammenhalt: Die enorme Spendenbereitschaft und der unermüdliche Arbeitseifer ließen keinen Zweifel mehr offen: „WIR packen das!“
Vereinsleben und sportlicher Betrieb
Trotz der kräftezehrenden Bauphase kam das „normale“ Vereinsleben nicht völlig zum Erliegen, auch wenn es leicht reduziert stattfand:
- Tradition: Die Waldweihnacht und die Christbaumversteigerung beim 2. Schützenmeister Hans Reinwald waren emotionale und finanzielle Höhepunkte.
- Sport: Vereinsmeisterschaft und Königsschießen fanden in Winkerling statt. Zudem beteiligte sich der Verein an den Rundenwettkämpfen im Gau Burglengenfeld sowie an der Gaumeisterschaft in Pfreimd.
- Wandertage: Im April führten die Wege nach Münchshofen und im November nach Schirndorf.
Personelle Wechsel und strategische Entscheidungen
Kassenführung: Nach 10 Jahren verdienstvoller Arbeit trat Werner Rödl im Juli 2001 aus beruflichen Gründen zurück. Alois Bachfischer übernahm das verantwortungsvolle Amt des Kassiers mitten in der heißen Bauphase übergangslos.
- VSS Maxhütte: Der Verein kündigte zum 01.10.2001 seine Mitgliedschaft bei den Vereinigten Sportschützen Maxhütte und forderte die geleisteten Beiträge zurück, um sich voll auf das eigene Heim zu konzentrieren.
- Mitglieder: Der Stand betrug zum Jahresende 112 Mitglieder.
Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2002
Mit großem Optimismus blickte die Vorstandschaft voraus: Das Ziel für 2002 war klar gesteckt – die Fertigstellung des Heims rechtzeitig zum 75-jährigen Gründungsfest, um beide Ereignisse mit einer großen Einweihungsfeier zu krönen.
2002/2003: Ein Denkmal der Gemeinschaft – Unser Vereinsheim ist fertig!
In der Mitgliederversammlung am 6. Januar 2003 im neuen Heim konnte 1. Schützenmeister Manfred Hirsch mit Stolz und Erleichterung verkünden: Wir haben es geschafft! Was vor wenigen Jahren noch als gewagter Plan begann, stand nun als „schmuckes Gebäude“ und neue Heimat des Schützenvereins Waldeslust Roding e.V. bereit.
Die unglaubliche Bilanz: Über 10.000 Arbeitsstunden
Die Zahlen, die der Schützenmeister präsentierte, sind ein beeindruckendes Zeugnis für den Zusammenhalt in Roding:
- Ehrenamt pur: Insgesamt leisteten die Mitglieder weit über 10.000 Stunden freiwilliger Arbeit. Diese gewaltige Eigenleistung war das Fundament, auf dem das neue Heim Stein für Stein (und Balken für Balken) wuchs.
- Solidarität: Ohne die großzügigen Spenden von Mitgliedern, Freunden und Gönnern sowie die verlässliche Unterstützung der Stadt Maxhütte-Haidhof wäre die Finanzierung dieses Großprojekts nicht möglich gewesen.
Ein neuer Aufbruch: Mitgliederzuwachs
Das neue Schützenheim erwies sich sofort als Magnet für die Gemeinschaft. Trotz einiger Austritte im Vorjahr konnte der Verein zum Start des Jahres 2003 eine beeindruckende Liste an Neuzugängen verzeichnen.
Besonders erfreulich war der Zuwachs durch viele junge Gesichter und Familien:
- Uschi, Manuel, Jasmin, Michael und Hanna Fuchs
- Mathias Bachfischer
- Lena Dechant
- Robert Ebensberger
- Adolf Kopf
Mit diesen insgesamt neun Neuaufnahmen stieg die Mitgliederzahl pünktlich zum Bezug der neuen Räumlichkeiten auf 125 Personen.
Gedenken und Kontinuität
Inmitten der Freude über das Erreichte hielt der Verein inne, um dem verstorbenen Schützenbruder Emil Schwarz zu gedenken. Das Protokoll der vorangegangenen Versammlung vom August 2002 wurde von Kassier Alois Bachfischer verlesen und einstimmig angenommen, was die Kontinuität in der Vereinsführung unterstrich.
Ehrenmitgliedschaft: Eine besondere Auszeichnung bei der Weihnachtsfeier 2002
Traditionell bildet unsere Weihnachtsfeier den würdigen Rahmen, um besondere Leistungen im Verein zu ehren. In diesem Jahr freute sich der 1. Schützenmeister Manfred Hirsch, drei Urgesteine unseres Vereins in einen ganz besonderen Kreis aufzunehmen.
- Schützenmeister Manfred Hirsch würdigte in einer persönlichen Ansprache die jahrzehntelange Treue und den unermüdlichen Einsatz von:
- Willi Viehauser
- Eduard Fuchs sen.
- Alois Kellner
Wir gratulieren unseren neuen Ehrenmitgliedern herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre
Die Ehrengäste und Gratulanten (v. l. n. r.): 2. SM Hans Reinwald, 1. SM Manfred Hirsch, 3.BM Johann Stadlbauer und 3. GSM Dirk Tamme. Vorne sitzend die neuen Ehrenmitglieder (v. l. n. r.): Alois Kellner, Willi Viehauser und Eduard „Edi“ Fuchs sen.
2003: Ein historischer Doppelsieg – 75 Jahre Waldeslust & Einweihung
Wenn man in der Geschichte des Schützenvereins Waldeslust Roding e.V. nach dem absoluten Höhepunkt sucht, dann ist es das Wochenende vom 18. bis 20. Juli 2003. In einer beispiellosen Festfolge feierte der Verein sein 75-jähriges Gründungsfest und gleichzeitig die feierliche Einweihung des neuen Schützenheims.
Ein Fest, das Maßstäbe setzte
Unter der Leitung von 1. Schützenmeister Manfred Hirsch wurde ein Programm auf die Beine gestellt, das von allen Seiten – weit über die Grenzen von Roding hinaus – höchstes Lob erntete. Durch die aktive Unterstützung fast aller Mitglieder gelang ein Festwochenende, das als Meilenstein in die Vereinsannalen einging. Das neue „schmucke Heim“ wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben und gesegnet.
Sportlicher Aufschwung im eigenen Haus
Mit den neuen, modernen Schießständen im eigenen Heim blühte auch der Sport sofort auf. Der Verein war 2003 bereits Gastgeber für bedeutende Wettbewerbe:
- Ausrichtung der Stadtmeisterschaften.
- Durchführung eines Damensichtschießens.
- Förderung des Nachwuchses durch ein Jugendförderungsschießen.
Gesellschaftliches Leben & Mitgliederboom
Das neue Heim bewies sofort seinen Wert als Dorftreffpunkt. Ob beim Hausfasching, der traditionellen Waldweihnacht oder den Wandertagen – die Räumlichkeiten füllten sich mit Leben.
Dieser neue Schwung spiegelte sich eindrucksvoll in der Mitgliederstatistik wider:
Alleine in diesem Jahr konnten 29 neue Mitglieder gewonnen werden! Damit wuchs die Schützenfamilie auf die stolze Zahl von 143 Personen an.
Struktur für die Zukunft
Um den Betrieb im neuen Heim dauerhaft zu sichern, wurde am 15. Oktober 2003 eine klare Regelung für den Wirtschaftsbetrieb beschlossen. Damit wurde das Fundament gelegt, um das Vereinsheim nicht nur sportlich, sondern auch kameradschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Archiv Ordner
2004: Investition in die Zukunft und der Sprung ins Internet
Nach dem kräftezehrenden Bau des Vereinsheims konzentrierte sich der Schützenverein Waldeslust Roding im Jahr 2004 unter der Führung von 1. Schützenmeister Manfred Hirsch darauf, die sportliche und gesellschaftliche Qualität auf ein neues Level zu heben.
Ein Verein, der wächst: Die „Schallmauer“ von 150 Mitgliedern
Die Attraktivität des neuen Heims spiegelte sich unmittelbar in den Mitgliederzahlen wider. Mit 10 Neuzugängen im Jahr 2004 wuchs die Schützenfamilie auf die stolze Marke von genau 150 Mitgliedern an. In stiller Trauer gedachte die Versammlung dem verstorbenen Schützenbruder Wilhelm Viehauser.
Modernisierung der Sportausrüstung
Um sportlich konkurrenzfähig zu bleiben, tätigte der Verein massive Investitionen in eine neue Generation von Sportwaffen und Ausrüstung:
- Anschaffung von 6 modernen Luftdruckgewehren und einer Luftdruckpistole.
- Kauf eines eigenen Kompressors zur Luftversorgung.
- Erweiterung der Ausstattung durch neue Schießjacken und -hosen.
Auch die Jugend kam nicht zu kurz: Für die Freizeitgestaltung abseits des Schießstands wurden eine Tischtennisplatte und eine Volleyballausrüstung angeschafft.
Finanzielle Entlastung durch die Stadt
Eine erfreuliche Nachricht konnte Manfred Hirsch bezüglich der Finanzen vermelden: Die ursprünglich in Rechnung gestellten Kanal- und Wasseranschlussgebühren in Höhe von 7.024,– € wurden von der Stadtverwaltung Maxhütte-Haidhof erlassen – eine wertvolle Unterstützung für die Vereinskasse nach der teuren Bauphase.
Premiere: Waldeslust Roding geht „online“
Ein besonderer Meilenstein in der Außendarstellung war die Einrichtung des ersten Internetauftritts. Unter der Leitung von Günther Fuchs wurde die Webseite www.waldeslust-roding.de ins Leben gerufen. Mit bereits über 800 Besuchen im ersten Jahr war das digitale Schützenheim sofort ein Erfolg.
Gesellschaftliches Leben
Neben der ersten eigenen Schützenkirwa im August 2004 (für die extra eine Mitgliederversammlung einberufen wurde) festigte die neue Wirtschaftsordnung vom 30.08.2004 den geregelten Betrieb im Vereinsheim. Manfred Hirsch bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Beteiligung und die großartige Unterstützung.
2005: Raum für Gemeinschaft und Investition in die Jugend
Das Jahr 2005 bewies einmal mehr, dass der Schützenverein Waldeslust Roding niemals stillsteht. Kaum war das neue Heim eingeweiht, wurde bereits die nächste Ausbaustufe gezündet, um den wachsenden Anforderungen des Vereinslebens gerecht zu werden.
Ausbau des Schützenheims: Mehr Platz für alle
Im Sommer 2005 wurde der Beschluss zur Erweiterung des Schützenheims in die Tat umgesetzt. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitglieder entstanden in zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden zusätzliche Räumlichkeiten. Diese dienen nun als Lager für Tische und Stühle sowie als dringend benötigter Geräteraum. Damit wurde die Logistik bei großen Veranstaltungen im Heim erheblich verbessert.
Sportliche Qualität und fachliche Kompetenz
Ein besonderer Meilenstein gelang in der Jugendarbeit:
- Qualifikation: Jugendleiter Klaus Riebeling bestand erfolgreich den Lehrgang zum „Fachübungsleiter“ beim Oberpfälzer Schützenbund (OSB). Damit wurde das Training für unseren Nachwuchs auf ein noch professionelleres Fundament gestellt.
- Ausrüstung: Um die Schießaktivitäten weiter zu fördern, wurde ein zusätzliches Jugendgewehr angeschafft. Ein herzlicher Dank gilt hierbei der Brauerei Naabeck, die den Verein bei dieser Investition mit einer großzügigen Spende unterstützte.
Konstanz in der Schützenfamilie
Trotz einiger Veränderungen blieb die Schützenfamilie mit exakt 150 Mitgliedern stabil. Wir durften die Neuzugänge Cornelia Pielmeier-Kopietz, Thomas Kopietz, Stefan Riebeling und Andreas Baierl in unseren Reihen begrüßen.
In stiller Trauer nahm der Verein Abschied von zwei verdienten Mitgliedern:
Karoline Seebauer und unserer langjährigen Vereinswirtin Maria Winkler. Besonders das Gedenken an Maria Winkler war ein bewegender Moment, da die Geschichte des Vereins über Jahrzehnte untrennbar mit ihrem Namen und ihrem Gasthaus verbunden war.
Ein lebendiges Vereinsjahr
5 Ausschusssitzungen und eine zusätzliche Bauausschusssitzung waren nötig, um das Pensum des Jahres 2005 zu bewältigen. Neben den baulichen Maßnahmen verzeichnete der Verein eine rege Beteiligung an zahlreichen Schießwettbewerben und gesellschaftlichen Anlässen. 1. Schützenmeister Manfred Hirsch bedankte sich zum Abschluss bei allen Mitgliedern für den reibungslosen Ablauf und den großartigen Zusammenhalt.
2006 – Ein Jahr besonderer Anerkennung
12. April 2006: Ernennung von Michael Kern
Im Frühjahr 2006 wurde Michael Kern für seine außerordentlichen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. In einer feierlichen Stunde wurde ihm die Ehrenurkunde als Dank für sein großes Engagement überreicht.
2007: 80 Jahre Tradition und ein frischer Anstrich für die Zukunft
Das Vereinsjahr 2007 war für den Schützenverein Waldeslust Roding e.V. ein Jahr des Feierns, aber auch der tatkräftigen Pflege unserer neuen Heimat. Unter der Leitung von 1. Schützenmeister Manfred Hirsch blickte der Verein auf acht Jahrzehnte stolzer Geschichte zurück.
80-jähriges Gründungsfest und Schützenkirwa
Der unbestrittene Höhepunkt des Jahres war das 80-jährige Gründungsfest, das wir gebührend im Rahmen unserer Schützenkirwa im August feierten. Es war ein Fest der Generationen, das die tiefe Verwurzelung unseres Vereins in Roding und der Stadt Maxhütte-Haidhof unterstrich. Passend zum Jubiläum erhielt unser Schützenheim einen neuen Innenanstrich, um für die Feierlichkeiten und die kommenden Jahre in vollem Glanz zu erstrahlen.
Investitionen in Sport und Technik
Um den Schießbetrieb auf modernstem Niveau zu halten, tätigte der Verein 2007 bedeutende Anschaffungen:
- Sportgeräte: Eine neue Luftdruckpistole und ein weiteres Luftgewehr inklusive diverser Schießausrüstungen wurden in Dienst gestellt.
- Digitalisierung: Ein neues Notebook unterstützt nun die Verwaltung und sportliche Auswertung.
- Infrastruktur: Ein neuer Schrank für die Umkleide sorgt für mehr Ordnung im Sportbereich.
Starke Jugend und Umweltbewusstsein
Besonders stolz ist der Verein auf seine Jugendabteilung. Im August 2007 bewiesen unsere Nachwuchsschützen bei einer Umweltreinigungsaktion, dass ihnen auch die Heimatpflege am Herzen liegt. Zudem gratulieren wir Thomas Ryba, der den Lehrgang zur „Vorstufe Fachübungsleiter“ mit Erfolg abgeschlossen hat und somit die Trainerkompetenz im Verein weiter stärkt.
Gesellschaftliches Leben und Ausflüge
Neben dem Schießbetrieb kam die Geselligkeit nicht zu kurz:
- Reiselust: Ein gemeinsamer Tagesausflug führte die Schützenfamilie ins geschichtsträchtige Bamberg.
- Tradition: Christbaumversteigerung, Weihnachtsfeier und das Wintereröffnungsschießen festigten die Kameradschaft.
- Präsenz: Wir vertraten unseren Verein bei der Fahnenweihe in Emhof, beim Empfang der Stadt Maxhütte-Haidhof sowie bei der Stadtmeisterschaft in Ponholz. Ein besonderer Gruß galt dem 60. Geburtstag von Bürgermeister Dr. Dietmar Richter.
Mitgliederstatistik
Der Verein zeigt sich mit 153 Mitgliedern weiterhin als eine der stabilsten Gemeinschaften in der Region. Acht Neuzugänge standen sieben Austritten und einem Sterbefall gegenüber, was die kontinuierliche Attraktivität von Waldeslust Roding bestätigt.
80 Jahre Tradition – Die Schützenfamilie im Jubiläumsjahr 2007
Ein historischer Moment vor dem Vereinsheim: Zum 80-jährigen Gründungsfest versammelten sich rund 60 Mitglieder zum großen Gruppenfoto. Das Bild zeigt das beeindruckende Spektrum des Vereins – von den Gründungsmitgliedern und der erfahrenen Vorstandschaft bis hin zur motivierten Jugend. In festlicher Tracht und mit dem Vereinsheim im Hintergrund dokumentiert diese Aufnahme die Lebendigkeit von Waldeslust Roding im Jubiläumsjahr 2007. Es ist ein Zeugnis für acht Jahrzehnte Kameradschaft, Sportgeist und Heimatliebe.
Archivfoto: Bild im Schützenheim
v.l.n.r. 1 Reihe sitzend ?, Emilie Fuchs, Vanessa Birzer?, Hans Reinwald, Manfred Hirsch, Emil Lichtenegger, Eduard Fuchs, Michael Kern, Alois Kelnner, Siegfried Roidl, Thomas Ryba, ?Ryba, Melissa Billmeier.
v.l.n.r. 2 reihe stehend: Thomas Riebeling, Leonhard, Schäffer, Magdalena Hirsch, Erika Kern, Annemarie Reinwald, Regina Schäffer, Marianne Eisele, Andreas Bachfischer, Matthias Bachfischer, ?
3 Reihe Fahne: Josef Schaffer, Eduard Schäffer, Gudrun Schwarz, Johann Kern, Josef Eichenseer, Werner Schwabenbauer, Thomas Pexa, Günter Heß, Thomas Kobitz, Oskar Eisele, Alois Bachfischer, Adolf Kopf, Petra Hirsch, Karl-Heinz Siegl, Josef Schwarz. v.l.n.r. 4 Reihe: Erich Obermeier, Willi Moser, Heinz Eichenseer, Heribert Schwarz, Josef Hubmeier, ?, Nicole Billmeier, Günther Fuchs, Michael Siebel, Andreas Fuchs, Peter Dechant.
v.l.n.r. 5 Reihe: Edeltraud Heß, Cornelia Kobitz, ?, Ursula Fuchs, ?, Stefan Riebeling, Simon Schäffer, Theresa Hirsch, Jasmin Fuchs, Betty Kissinger, Heidi Dechant, Lena Dechant, Iris Ryba, Hannelore Fuchs.
2008: Sportliche Glanzleistungen – Von Roding bis zur Deutschen Meisterschaft
Das Jahr 2008 wird als eines der erfolgreichsten Jahre für unsere Vereinsjugend in die Chronik eingehen. Mit herausragenden Platzierungen bewiesen unsere Nachwuchstalente, dass sich die investierte Zeit in Training und Ausrüstung (wie die neuen Jugendgewehre und die Fachübungsleiter-Ausbildung) bezahlt macht.
Unsere Erfolgsgarantinnen
Zwei Namen standen im Jahr 2008 besonders im Rampenlicht:
- Jasmin Fuchs: Mit einer konzentrierten Leistung sicherte sie sich den hervorragenden 3. Platz bei der Gaumeisterschaft in der Juniorenklasse. Damit unterstrich sie ihre Zugehörigkeit zur Spitze im Gau Burglengenfeld.
- Corinna Braun: Sie sorgte für eine regelrechte Sensation. In der Schülerklasse erkämpfte sie sich den Titel der 2. Landesmeisterin. Dieser Erfolg ebnete ihr den Weg zu einem der größten Ziele für jeden Sportschützen: die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft auf der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück.
Ein stolzer Verein
Die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ist nicht nur ein persönlicher Triumph für die Schützin, sondern auch eine Auszeichnung für die gesamte Trainingsarbeit des Vereins. Dass ein Talent aus den Reihen von Waldeslust Roding sich mit den besten Schützen Deutschlands messen durfte, erfüllte die gesamte Schützenfamilie mit großem Stolz.
Die 2010er
2011: Existenzkrise und Rettung in letzter Sekunde
Das Jahr begann mit einem Schock für alle Mitglieder. Trotz eines modernen Schützenheims, einer soliden Kasse und einer starken Jugendabteilung drohte dem Schützenverein Waldeslust Roding plötzlich das endgültige Aus.
Ein Verein ohne Führung?
Bei der Generalversammlung fand sich zunächst kein Kandidat für das Amt des 1. Schützenmeisters. Auch der Posten des Jugendleiters war vakant, da Thomas Ryba die Leitung der Gaujugend übernommen hatte. Eine kurzfristig einberufene Krisensitzung unter der Leitung von Gauschützenmeister Franz Brunner blieb ergebnislos. Die bittere Konsequenz stand im Raum: Die Auflösung des Vereins und der Übergang des mühsam aufgebauten Vermögens an die Stadt.
Das Ehrenamt im Würgegriff der Haftung
Der scheidende Schützenmeister Hans Reinwald fand damals deutliche Worte für die Krise. Es mangelte nicht an Idealismus, sondern an den immer schwierigeren Rahmenbedingungen. Besonders die neue Rolle des „Jugendschutzbeauftragten“ bei Festen und die damit verbundene persönliche Haftung der Vorstände schreckten potenzielle Nachfolger ab. Reinwald kritisierte scharf, dass die Politik zwar die Bedeutung des Ehrenamts betone, gleichzeitig aber die volle Verantwortung und Haftung auf engagierte Bürger abschiebe.
27.02.2011: Der „Retter in der Not“
In einer weiteren Mitgliederversammlung am 20. Februar glimmte die Hoffnung, doch erst eine Woche später, am 27. Februar 2011, kam die erlösende Nachricht: Hans Reinwald erklärte sich bereit, das Ruder erneut zu übernehmen und den Verein als 1. Schützenmeister anzuführen.
Mit diesem mutigen Schritt verhinderte er die Auflösung von Waldeslust Roding. Die Mitglieder atmeten auf – die Identität des Vereins und das mühsam erbaute Schützenheim waren gerettet.
2015 – 2017: Ära des Umbruchs und der „Damen-Power“
2015: Ein historischer Beschluss
Der 5. März 2015 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte von Waldeslust Roding. In der Ausschusssitzung wurde die Weichenstellung für eine moderne Vereinsführung beschlossen. Erstmals wurde ein Team vorgeschlagen, das die Verantwortung in weibliche Hände legte:
- Regina Schäffer (1. Schützenmeisterin)
- Petra Hirsch (2. Schützenmeisterin) Sabine Siegl (Kassiererin)
Ergänzt wurde das Team durch Stefan Riebeling als 1. Jugendleiter. Diese Konstellation einer weiblichen Doppelspitze war zu diesem Zeitpunkt ein absolutes Novum im gesamten Oberpfälzer Schützenbund (OSB).
2015: Ernennung zum Ehrenschützenmeister
Anerkennung seiner langjährigen Verdienste und seiner prägenden Führung als 1. Schützenmeister wird Johann Reinwald im Rahmen der Generalversammlung am 04.05.2014 zum Ehrenschützenmeister der Waldeslustschützen Roding ernannt.
Der Motor des Vereinsheims
Als wir unser Schützenheim in Maxhütte-Roding errichteten, war Hans Reinwald nicht nur dabei – er war der Motor. Als echtes „Arbeitstier“ und unermüdlicher Förderer investierte er unzählige Stunden Herzblut in den Bau. Ein ganz besonderes Denkmal setzte er sich mit dem Bau des Kachelofens: Dieses Herzstück unseres Heims war sein absolutes Steckenpferd. Dass wir es heute bei unseren Treffen warm und gesellig haben, verdanken wir maßgeblich seinem handwerklichen Geschick und seinem Einsatz.
2015 & 2016: Sportliche Regentschaft
Parallel zur neuen Führung dominierten die Rodinger Damen auch am Schießstand:
Das Jahr 2015 wird als das Jahr der „Königin“ in die Annalen von Waldeslust Roding eingehen. Was Corinna Braun 2008 mit ihrer Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft vorgemacht hatte, krönte Tanja Fuchs im April 2015 mit einem Paukenschlag auf Landesebene.
Der goldene Schuss beim OSB
Beim großen Schießen um die Königswürde des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB) bewies Tanja Fuchs Nerven aus Stahl. Unter zahlreichen Teilnehmerinnen aus der gesamten Oberpfalz erzielte sie das beste Blattl bei den Damen und sicherte sich damit den prestigeträchtigen Titel der Landeskönigin.
Die Proklamation war ein Moment voller Stolz für unseren Verein: Gauschützenmeister Franz Brunner gratulierte der frischgebackenen Regentin persönlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.
Auf dem Weg zum Bundeskönigsschießen nach Hamburg
Mit dem Landestitel in der Tasche erhielt Tanja Fuchs die ehrenvolle Aufgabe, den gesamten Oberpfälzer Schützenbund beim Bundeskönigsschießen in Hamburg zu repräsentieren. Dass eine Schützin aus Roding die Farben der Oberpfalz auf nationaler Ebene vertreten durfte, war die höchste sportliche Auszeichnung, die unser Verein bis dato feiern konnte.
Dieser Erfolg war nicht nur ein persönlicher Sieg für Tanja Fuchs, sondern auch eine Bestätigung für die exzellenten Trainingsbedingungen in unserem 2003 eingeweihten Schützenheim.
2016 Gabi Perras ist Gauschützenlies
Die Gaukönigsproklamation im Gau Burglengenfeld für die Saison 2015/2016 wurde zu einer Machtdemonstration des Schützenvereins Waldeslust Roding. Unsere Damen bewiesen eine außergewöhnliche Treffsicherheit und sicherten sich die begehrtesten Titel auf Gauebene.
Ein Doppelsieg für die Ewigkeit
Mit einem hervorragenden 73,50-Teiler sicherte sich Gabi Perras den Titel der Gauschützenliesl. Sie setzte sich in einem spannenden Wettbewerb gegen die starke Konkurrenz durch und brachte die Königskette stolz nach Roding.
Besonders erfreulich für unseren Verein: Das Podest war fest in Rodinger Hand! Jasmin Fuchs komplettierte den Erfolg mit einem starken dritten Platz. Dass zwei der drei Erstplatzierten aus den Reihen von Waldeslust stammten, unterstrich die Vormachtstellung unserer Damenabteilung in dieser Saison.
Die Platzierungen der Gauschützenliesl-Wertung:
- Gabi Perras (Waldeslust Roding) – 73,50 Teiler
- Claudia Brunner (Eichenlaub Saltendorf) – 86,0 Teiler
- Jasmin Fuchs (Waldeslust Roding)
Ein Jahr der Superlative
Zusammen mit der Landeskönigswürde von Tanja Fuchs im selben Jahr markiert dieser Doppelsieg bei der Gaukönigsproklamation den absoluten Höhepunkt der sportlichen Damen-Erfolge in unserer Vereinsgeschichte. Roding war in aller Munde, wenn es um zielsichere Schützinnen im Oberpfälzer Schützenbund ging.
2017: Kontinuität an der Spitze
Nachdem das Fundament 2015 gelegt wurde, kam es 2017 zum geplanten Wechsel: Petra Hirsch übernahm das Amt der 1. Schützenmeisterin. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin führte sie den Verein aus den arbeitsintensiven Bau- und Jubiläumsjahren in eine neue, moderne Ära.
Petra Hirsch übernimmt das Ruder
Bei der Generalversammlung wurde Petra Hirsch zur 1. Schützenmeisterin gewählt. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin bildet sie ein Führungs-Team, das im gesamten Schützenwesen für Aufsehen sorgte.
Einzigartig im Landesverband:
Der 2. Gauschützenmeister Siegfried Feuerer würdigte dies bei der Amtseinführung offiziell: Es sei eine „große Ehre“ für den Gau, einen Verein zu haben, der so mutig und erfolgreich vorangeht.
Kontinuität und Erneuerung
Dieser Wechsel an der Spitze war ein klares Signal für die Modernität des Vereins. Nachdem die Damen von Waldeslust Roding bereits jahrelang sportliche Titel auf Landes- und Gauebene gesammelt hatten (darunter die Landeskönigin 2015 und die Gauschützenliesl 2016), lag nun auch die organisatorische Verantwortung in ihren Händen.
Petra Hirsch trat damit in die Fußstapfen großer Vorgänger und übernahm die Aufgabe, den Verein nach den intensiven Bau- und Jubiläumsjahren in eine neue Ära zu führen.
90 Jahre Waldeslust Roding Die Schützenfamilie 2017
Dieses beeindruckende Bild zeigt die Mitglieder von Waldeslust Roding zum 90-jährigen Gründungsfest vor unserem Vereinsheim. Inmitten der festlich gekleideten Mitglieder präsentiert sich die neue Vorstandschaft unter der Leitung von Petra Hirsch. Das Bild fängt die Aufbruchstimmung dieses besonderen Jahres ein: Ein Verein, der seine Wurzeln ehrt, aber mutig und modern in Richtung des großen 100-jährigen Jubiläums steuert
von unten li. n. re. Cascaya Riebeling, Frau Meingast?, Alois Kellner, Hans Reinwald, Anna, Tanja, u. Emily Fuchs.2te Reihe v.l. Edi Schäffer, Andreas Fuchs, Robert Ebensberger. Bettina Ebensberger, Sabine Siegl, Joachim Gröschl, Stefan Riebeling, Marianne Wullinger, Annemarie Reinwald, ?, Leonhard Schäffer?, Regina Schäffer, Petra Hirsch.3te Reihe v.l. Manfred Hirsch, Sepp Schaffer, Max Meingast. Dominik Krempl, Günther Fuchs
Rückblick: Besondere Ehrung am 06.04.2019
Wir blicken mit Stolz auf seine Leistungen zurück:
• Bauherr mit Herz: Maßgebliche Leitung und Mitwirkung beim Bau unseres Schützenheims.
• Technisches Mastermind: Schöpfer des beweglichen Schießstandes, der unseren Saal so einzigartig flexibel macht.
• Verlässlicher Anker: Jahrzehntelanges Engagement in der Vorstandschaft seit seinem Eintritt am 01.09.1968.
Ein verdienter Moment der Anerkennung: Heinz Eichenseer bei der Verleihung der Ehrenurkunde am 6. April 2019 für sein lebenslanges Engagement als Vorstand und Förderer.“
Die 2020er
2021: Generationenwechsel in schwierigen Zeiten
Die Generalversammlung im August 2021 stand ganz im Zeichen des Abschieds und des Neuanfangs. Nach einer durch die Pandemie geprägten Amtszeit trat Petra Hirsch als 1. Schützenmeisterin zurück und übergab die Führung des Vereins in jüngere Hände.
Rückblick auf eine bewegte Amtszeit
In ihrem Resümee blickte Petra Hirsch auf prägende Meilensteine zurück. Besonders der Erwerb der elektronischen Schießstände und die Rolle als Patenverein blieben als Höhepunkte ihrer Zeit an der Spitze in Erinnerung. Sie mahnte zudem die Bedeutung des Ehrenamts an: „Jeder Einzelne wird gebraucht, deshalb muss Kritik fair und ehrlich überbracht werden.“
Pandemie und personelle Einschnitte
Das Jahr 2020/21 verlangte dem Verein viel ab:
- Eingeschränkter Betrieb: Nur vereinzeltes Training und eine verspätete Königsproklamation im September konnten stattfinden.
- Finanzen: Kassier Stefan Riebeling berichtete von einem pandemiebedingten Verlust im Jahr 2020, betonte jedoch, dass die Rücklagen mit einem Stand von über 11.000 € solide blieben.
- Abgänge: Der Abend war auch von schmerzlichen Abschieden geprägt. Der 3. Schießleiter Max Meingast sowie die 1. Damenleiterin Edeltraut Amelang legten ihre Ämter nieder und verließen den Verein.
Stefan Riebeling: Der jüngste Schützenmeister der Geschichte
Trotz der vereinsinternen Spannungen blickte die Jugend hoffnungsvoll in die Zukunft. Mit sieben aktiven Jugendlichen und der Hoffnung auf wiederkehrende Aktivitäten wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Bei den Neuwahlen unter der Leitung von Eduard Schäffer, Manfred Hirsch und Werner Schwabenbauer kam es zu einem historischen Ergebnis:
Der bisherige Kassier und Jugendleiter Stefan Riebeling wurde einstimmig zum 1. Schützenmeister gewählt. Er übernahm das Amt als bisher jüngster Schützenmeister in der Geschichte von Waldeslust Roding und führt den Verein nun aus der Krise in eine neue Ära.
2025/2026: Auf Kurs zum 100-jährigen Jubiläum
Die Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2026 verdeutlichte eindrucksvoll den Aufschwung des Schützenvereins Waldeslust Roding. Unter der Leitung von 1. Schützenmeister Stefan Riebeling präsentierte sich der Verein als dynamische Gemeinschaft, die Tradition und moderne Sportarten perfekt vereint.
Sportliche Vielfalt und Jugend-Boom
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte die Jugendabteilung unter Sandra Gersch. Mit aktuell 14 aktiven Jugendlichen platzt der Trainingsabend am Mittwoch aus allen Nähten, weshalb ein zweiter Termin am Freitag eingeführt wird.
- Technik-Highlight: Die Anschaffung von zwei Meyton-Lichtständen wertet das Training massiv auf.
- Gaujugendkönig: Ein stolzer Moment für Roding – Jakob Sonnenfeld sicherte sich 2025 die Würde des Gaujugendkönigs!
- Breitensport: Neben Luftgewehr und -pistole ist der Verein nun auch erfolgreich im Blasrohrsport aktiv.
Investitionen in die Qualität
Kassier Manfred Hirsch berichtete von notwendigen Investitionen in die Infrastruktur. Ein neuer Kompressor sowie frische Kartuschen für die Vereinswaffen sichern den Schießbetrieb auf hohem Niveau. Dank der 13 Neuaufnahmen und einer stabilen Getränkepreis-Politik von Hüttenchef Dominik Krempl blickt der Verein trotz allgemeiner Kostensteigerungen finanziell zuversichtlich in die Zukunft.
Frauen-Power am Schießstand
Damenleiterin Petra Hirsch freute sich über einen spürbaren Zuwachs: Neue Schützinnen haben aktiv den Sport aufgenommen, auch an der Luftpistole. Die rege Teilnahme am Damenbenefizschießen unterstreicht das soziale Engagement der Rodinger Damen.
Ausblick: Das große Jubiläumsjahr 2027
Der Festausschuss hat die Planungen für das 100-jährige Gründungsfest (31.07. – 01.08.2027) bereits aufgenommen. Geplant ist ein Fest im familiären Rahmen der Schützenkirwa, ergänzt durch:
- Ehrungen verdienter Mitglieder.
- Eine feierliche Andacht an der Rodinger Kapelle mit anschließendem Kirchenzug.
- Eine Infoveranstaltung für das ganze Dorf, um gemeinsam an diesem Meilenstein zu arbeiten.
2025 – Startschuss für den neuen Vereinsshop
Ein wichtiger Schritt für das äußere Erscheinungsbild und den Zusammenhalt unseres Vereins: Auf Initiative von Sandra und Thomas Gersch wurde der offizielle Waldeslust-Vereinsshop ins Leben gerufen. Ab sofort haben alle Mitglieder die Möglichkeit, hochwertige Vereinskleidung und Accessoires unkompliziert online zu beziehen. Wir danken Sandra und Thomas herzlich für ihr Engagement bei der Planung und technischen Umsetzung dieses Projekts.
Neue Tracht für neue Ziele
Um den Verein bei den anstehenden Festzügen – wie dem 75. Jubiläum des Gau Burglengenfeld im Mai 2026 – würdig zu repräsentieren, steht die Anschaffung einer neuen Vereinstracht kurz vor dem Abschluss. Die Wahl fällt auf ein zeitloses Design in Schwarz und Weinrot, das die Identität von Waldeslust Roding optisch unterstreicht.
Ein Wort zum Schluss
Die Pflege unserer Tradition und die Dokumentation unserer über 100-jährigen Geschichte ist eine Herzensangelegenheit. Ich hoffe, dieser digitale Streifzug durch die Jahrzehnte von Waldeslust Roding hat euch Freude bereitet und alte Erinnerungen geweckt.
Bei Fragen zur Webseite, Anregungen oder wenn ihr noch alte Fotos und Berichte im Keller findet, die wir hier veröffentlichen sollten, meldet euch gerne bei mir!
Viel Spaß auf unserer Seite wünscht euch
Euer Thomas Gersch
Homepage-Ersteller, Chronik-Betreuer & Administrator
„Stand: März 2026“

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